Ratgeber und Guide zu Mallorca

Anreise

Mallorca erreicht man sowohl mit dem Flugzeug als auch mit dem Auto, wobei man dann mit der Fähre auf die Insel übersetzt. Eine Fähre kann man vom Festland zum Beispiel ab Barcelona oder Valencia nehmen. Es gibt aber auch Fähren zwischen Mallorca und den anderen Baleareninseln wie beispielsweise Ibiza. Eine Überfahrt vom Festland dauert etwa acht bis neun Stunden. Für die Anreise mit dem Auto benötigt man die internationale Grüne Versicherungskarte. Auch Bus- und Bahnreisende kommen mit der Fähre vom Festland auf die Insel.

Apotheke

Apotheken sind mit einem grünen Kreuz gekennzeichnet und heißen "farmacias". Sie haben die gleichen Öffnungszeiten wie die anderen Geschäfte. Außerhalb der Öffnungszeiten gibt es einen Notdienst. Welche Apotheke Notdienst hat, steht an einem Aushang an den Apotheken.

Ärztliche Versorgung

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Die großen Ferienorte verfügen über Ärztezentren, in denen deutsch- oder englischsprachige Ärzte arbeiten. Außerdem gibt es auf Mallorca inzwischen viele deutsche Ärzte verschiedenster Fachrichtungen.Staatliche Einrichtungen akzeptieren normalerweise Auslandskrankenscheine der Krankenkassen. Private Ärzte muss man gewöhnlich in bar bezahlen. Man sollte sich dafür eine Quittung ausstellen lassen, die man dann bei der Krankenkasse einreichen kann. Allerdings übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen oft nur bestimmte Behandlungskosten. Es ist daher durchaus zu empfehlen, eine zusätzliche private Auslandsversicherung abzuschließen. Die allgemeine Notrufnummer ist die 112, um einen Krankenwagen zu rufen, wählt man 061.

Autofahren

Autofahren ist auf Mallorca relativ unproblematisch. Man fährt zügig und benutzt oft die Hupe, vor allem in den Bergen vor einer uneinsehbaren Kurve. Es gibt wenige Ampeln, dafür umso mehr Kreisverkehre, die einen recht zügigen Verkehrsfluss ermöglichen. Wer im Kreisverkehr ist, hat Vorfahrt.

Privates Abschleppen ist ebenso wenig erlaubt wie das Telefonieren während der Fahrt.

In den Ortschaften gilt ein Tempolimit von 50 Km/h, auf der Landstraße 90 km/h und auf der Autobahn 120 km/h. Die Alkoholgrenze liegt bei 0,5 Promille, für Führerscheinneulinge bei 0,3 Promille.

Zu schnelles Fahren oder Falschparken wird mit saftigen Geldbußen bestraft. Wird man von der Polizei erwischt, muss man sofort bezahlen. Wer kein Geld dabei hat, muss das Auto stehen lassen, oder die Polizei fährt bis zum Hotel hinterher. Gelbe Linien am Straßenrand bedeuten immer Parkverbot, eine Missachtung wird mit mindestens 90 Euro bestraft. In der City von Palma  1  sind Parkplätze äußerst schwer zu finden.

Elektrizität

Nahezu alle Hotels haben inzwischen eine Spannung von 220 Volt Wechselstrom. Nur ganz selten benötigt man noch einen Adapter für die Stecker. Diese kann man vor Ort für wenig Geld in Elektrogeschäften kaufen.

Essen und Trinken

Das kulinarische Angebot ist sehr vielfältig und beinhaltet für jeden Geschmack etwas. Nähere Infos unter Essen/Trinken/Restaurants.

Fotografieren

Die abwechslungsreiche Landschaft Mallorcas bietet traumhafte Motive für die Kamera. Besonders schön werden Fotos, die im sanften Morgenlicht oder am späten Nachmittag gemacht werden, da dann die Farben intensiver wirken. In einigen Kirchen oder Eremitagen ist das Fotografieren verboten. Möchte man Schnappschüsse von Einheimischen machen, sollte man vorher sicherstellen, dass diese nichts dagegen haben.

Geld und Währung

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Euro als Zahlungsmittel

Seit dem 01.01.2002 ist der Euro in Spanien Zahlungsmittel. Mit der EC-Karte kann man an Geldautomaten zu jeder Tageszeit Bargeld abheben. Gebühren für Barabhebungen belaufen sich je nach Karte auf zirka ein Prozent Auslandsgebühr und je nach Geldinstitut kann mitunter pro Auszahlung noch eine Bankgebühr hinzukommen. Viele Restaurants, Hotels und Geschäfte akzeptieren Kreditkarten.

Gesundheit

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Auf Sonnenschutz achten

Für eine Reise nach Mallorca benötigt man keine besonderen Impfungen. Die wichtigste Vorkehrung ist der Sonnenschutz, der leider von vielen Urlaubern vernachlässigt wird. Zu lange und intensive Sonneneinstrahlung stellen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar. Cremes mit einem Lichtschutzfaktor über 15 und gelegentlicher Schatten sollten selbstverständlich sein. Während der Mittagszeit zwischen 12 und 16 Uhr ist die Sonne am gefährlichsten.

Die hygienischen Standards in den Hotels entsprechen den westeuropäischen Anforderungen, das Leitungswasser sollte man trotzdem nicht trinken, da es stark gechlort ist und nicht schmeckt. Durchfall tritt infolge der öligen Speisen und der eiskalten Getränke, die bei dem warmen Wetter auf den Magen schlagen, häufiger auf.

Klima und Wetter

Auf einer Extraseite ist alles Wissenswerte zum Thema Wetter zusammengestellt.

Land und Leute

Viele Urlauber mögen legere Kleidung, Stadtbummel in Shorts und Unterhemd oder sogar mit freiem Oberkörper werden von den Einheimischen jedoch nicht gern gesehen. Vor allem bei Kirchenbesichtigungen sollte man Respekt zeigen und mindestens die Schultern bedecken.

Wer auf Märkten einkaufen geht, kann bei Kleidung, Taschen und Souvenirs ruhig feilschen. Das gehört dazu und gilt als völlig normal.

Geht man in ein Restaurant essen, wird der Platz zugewiesen. Es ist unhöflich, sich einfach an einen Tisch dazuzusetzen, auch wenn die Spanier sehr gesellige Menschen sind.

Obwohl man auf Mallorca deutsch spricht und es die Speisekarten in verschiedenen Sprachen gibt, sollte man es als Gast in dem Land nicht voraussetzen. Über jeden noch so holprigen Versuch, spanisch oder sogar mallorquí zu sprechen, freuen sich die Mallorquiner. Ein Lächeln dazu kann Wunder bewirken und Türen öffnen.

Öffentliche Verkehrsmittel

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Busstation auf Mallorca

Der Bus ist das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel auf Mallorca, in den Städten sind jedoch auch Taxifahrten nicht allzu teuer. Für längere Ausflüge mit dem Taxi muss man dagegen schon recht tief in die Tasche greifen. Für diese längeren Fahrten ist der Bus eine gute Alternative. Die Busse verkehren zwischen allen größeren Orten sowie in vielen kleineren Dörfern der Insel. Während der Hauptsaison im Sommer fahren die Busse wesentlich häufiger als im Winter. Außerdem gibt es auf Mallorca auch einige wenige Zugverbindungen. Eine besondere Touristenattraktion ist die Fahrt von Palma  1  nach Sóller 64, eine andere regelmäßige Zugverbindung besteht nach Inca 73.

Günstig sind auf Mallorca auch Mietwagen. Autovermietungen findet man sowohl am Flughafen als auch in allen Ferienorten. Während der Hauptsaison im Sommer werden bis zu 15.000 Mietwagen gleichzeitig verliehen.

Hat man sich ein Fahrzeug gemietet, muss man die mallorquinischen Vorschriften beachten:

Die Alkoholgrenze liegt bei 0,5 Promille, für Führerscheinneulinge bei 0,3 Promille. Innerorts ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h, außerorts 90 km/h und auf Autobahnen 120 km/h. Als Privatperson ist das Abschleppen verboten, das dürfen nur die Abschleppdienste. Parkplätze sind in der City von Palma  1  äußerst schwer zu finden.Schließlich kann man Mallorca auch mit dem Boot erkunden. Ausflugsschiffe fahren die abgelegenen Buchten an und Fähren verkehren zwischen den Balearischen Inseln.

Öffnungszeiten

Die Geschäfte öffnen morgens zwischen 9 und 10 Uhr. Sie haben dann bis 13 oder 14 Uhr geöffnet. Am Nachmittag ist Siesta angesagt, das bedeutet, dass die meisten Läden während dieser Zeit geschlossen haben. Die kleineren Geschäfte öffnen meist erst zwischen 16 und 17 Uhr wieder. Lediglich die großen Einkaufscenter und Supermärkte bieten ihre Waren durchgehend an. Am Abend kann man vielerorts bis 22 Uhr einkaufen. Banken haben nur wochentags und dann meist auch nur von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten von Museen sind sehr unterschiedlich, im Sommer jedenfalls länger als im Winter.

Polizei

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Policía Local

Auf Mallorca gibt es drei Arten der Polizei, die sich zum Teil in ihren Zuständigkeitsbereichen überschneiden. Die Policía Local (Notruf: 092) ist hauptsächlich bei Ordnungswidrigkeiten wie Diebstahl, Einbruch, Streitigkeiten usw. zuständig. Verbrechen mit gewalttätigen Auseinandersetzungen oder Bedrohungen fallen in den Aufgabenbereich der Guardia Civil (Notruf: 062), und um das organisierte Verbrechen kümmert sich die Policia Nacional (Notruf: 091).

Wer im Urlaub Opfer eines Diebstahls wird, kann diesen bei der Policía Local zur Anzeige bringen. Notwendig wird das bei Verlust eines wichtigen Dokumentes oder bei Schadensersatzansprüchen. Da die Polizisten in der Regel nicht deutsch sprechen, sollte man einen (kostenpflichtigen) Übersetzer dabei haben.

Man kann jedoch auch bei der Polizei in Madrid 48 Stunden vor der Heimreise eine telefonische Anzeige machen. Der Vorteil ist, dass es hier Übersetzer gibt, zu denen man weitergeleitet wird. Da diese Stelle jedoch für alle spanischsprachigen Urlaubsregionen zuständig ist, kann es etwas länger dauern, bis man durchkommt. Die ausgestellte Anzeige holt man sich dann am Tag der Rückreise bei der Polizei des Flughafens ab.

Tel.: 0034 / 902 10 21 12

Sicherheit

Mallorca ist ein recht sicheres Pflaster, auf dem man sich auch bis spät in die Nacht bewegen kann. Natürlich gibt es auch hier, wie überall, Schlitzohren und Diebe, die gerne Touristen um etwas Bargeld erleichtern. Einige Vorkehrungen helfen jedoch schon, um die typischen Urlauberfallen zu vermeiden.

Sprache

Die Amtssprache auf Mallorca ist wie in ganz Spanien Kastilisch, das von Franco während seiner Diktatur als Nationalsprache durchgesetzt wurde. Seit der Demokratisierung im Jahr 1975 kehrte das Katalanische in den öffentlichen Gebrauch zurück und ist seit dem Autonomieststatus der Balearen eine kooffizielle Sprache. Immer mehr sieht man beide Schreibweisen, zum Beispiel auf den Straßenschildern oder hört die die Einheimischen auf Mallorquí, eine Dialektform des Katalanischen, sprechen. Doch auch mit normalen Spanischkenntnissen ist das Mallorquí schwer zu verstehen. Man wird jedoch verstanden und bekommt die Antworten dann auch auf Spanisch. Durch das internationale Publikum auf der Insel wird fast überall Deutsch oder Englisch gesprochen. Wer jedoch trotzdem ein paar Worte Spanisch kann, erntet ein wohlwollendes Lächeln. Es lohnt sich also, einen Sprachführer dabei zu haben.

Taxi

Taxifahrten innerhalb Palmas sind recht preiswert. Abgerechnet wird die Fahrt nach dem Taxameter. Für große Gepäckstücke zahlt man häufig einen Aufpreis. Bei längeren Überlandfahrten wird dagegen ein fester Listenpreis berechnet, der ziemlich hoch ist. Also: vorher in der Liste nachschauen, damit es nach der Fahrt keine böse Überraschung gibt! Wer größere Touren plant, ist mit einem eigenen Mietwagen besser bedient und kann flexibel seine Erkundungen gestalten.

Telefon

 Impressionen von Citysam  Mallorca

Gutes Mobilfunknetz

Da die Telefongebühren im Hotel ziemlich hoch sind, führt man seine Gespräche besser von den öffentlichen Telefonzellen aus. Die meisten öffentlichen Telefone funktionieren inzwischen mit Karten, bei ein paar älteren benötigt man noch Münzen. Am günstigsten sind die blau-gelben Zellen von Telefonica, alle anderen Anbieter sind privat und schlagen bei den Minutenpreisen richtig zu. Für Auslandsgespräche wählt man die internationale Vorwahl des jeweiligen Landes: Deutschland +49, Österreich +43, Schweiz +41.

Günstiger sind Auslandsgespräche am Abend beziehungsweise nachts zwischen 20 und 8 Uhr.

Für Gespräche nach Mallorca ist die Vorwahl 0034 für Spanien und anschließend die 971 für Mallorca.

Trinkgeld

Obwohl im Restaurant Mehrwertsteuer und Service oft im Preis enthalten sind, fügt man ein zusätzliches Trinkgeld von 5 bis 10 Prozent hinzu, wenn man mit dem Service zufrieden war. Auch Gepäckträger, Zimmermädchen und Taxifahrer freuen sich über ein kleines Trinkgeld von bis zu einem Euro.

Zollbestimmungen

Bei der Ausreise von Mallorca nach Deutschland dürfen Sie, da Mallorca zur EG gehört, 800 Zigaretten oder 400 Zigarillos oder 200 Zigarren oder 1.000 Gramm Tabak mitnehmen. Zudem kann man 10 Liter Spirituosen und 10 Liter alkoholische Süßgetränke (Alkopops) und 20 Liter Zwischenerzeugnisse (z.B. Portwein, Sherry, Campari) und 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein) und 110 Liter Bier sowie 10 Kilogramm Kaffee mitbringen.

Besondere Vorsicht ist bei Antiquitäten geboten, denn die Ausfuhr antiker Gegenstände sowie unter Natur- und/oder Artenschutz stehender Tiere oder Pflanzen ist verboten.

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